Tipp 12 – Akkupflege

 

Akkumulatoren, oder kurz Akkus, werden in vielen mobilen Geräten verwendet, da sie wiederaufladbar sind und nicht weggeworfen werden müssen, wenn sie leer sind. Sie kommen in Mobiltelefonen, Laptops wie auch in Kameras vor. Leider haben viele Hersteller ihre eigenen Bauformen, so dass man immer darauf angewiesen ist, dass man auch nach mehreren Jahren einen Ersatz bekommt, wenn der Akku keine Leistung mehr hat.
Die Lebensdauer eines Akkus richtet sich vor allem nach den Ladezyklen. Moderne Akkus kann man etwa 1.000 Mal laden, wobei es hier deutliche Varianzen bei unterschiedlichen Akkus gibt. Damit man möglichst lange etwas von der Energiepumpe hat, sollte man sie also erst wieder aufladen, wenn die Leistung fast aufgebraucht ist. Am längsten halten Akkus, wenn man sie nicht ganz voll lädt und wenn man sie auch nicht vollständig entlädt. Als Richtwerte kann man von 95 % maximaler und 5 % minimaler Ladung ausgehen. Besonders billige Ladegeräte zeigen den Ladestand aber nicht an, teure hingegen berücksichtigen das beim Laden automatisch. So kann man im täglichen Gebrauch nur dazu raten, das Mobilgerät möglichst lange ohne Neuladung zu benutzen und vor allem nicht weiter zu laden, wenn das Ladegerät eine vollständige Aufladung anzeigt. Im schlimmsten Fall kann es sein, dass längere Anschlußzeiten an ein billiges Ladegerät wie mehrere Ladezyklen zu betrachten sind. Wenn man immer auf volle Akkus angewiesen ist, sollte man sich rechtzeitig Zuzsatzakkus besorgen und alle Akkus möglichst durchtauschen, so dass sie etwa auf gleiche Nutzungszeiten kommen.

[Thomas Siems]