Satzung

Satzung des Vereins „Computerbildung e.V.“

 

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein trägt den Namen „Computerbildung“.
(2) Sitz des Vereins ist Berlin.
(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbargemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Der Verein fördert und trägt soziale Projekte und Einrichtungen
im Land Berlin, insbesondere auf dem Gebiet der Bildungs- und Beratungsarbeit im medienpädagogischen Bereich.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch das Angebotvon Schulungs- und Seminarangeboten für Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Senioren und Frauen und Mädchen in den Bereichen EDV, neue Medien, Internet und elektronische Kommunikation. Diese Angebote sollen in Einrichtungen frei-gemeinnütziger Träger, in Schulen, Seniorentreffpunkten undöffentlichen Einrichtungen sowie in eigenen Schulungsräumen realisiert werden. Ziel dieser Angebote ist es, insbesondere sozial-benachteiligte Menschen an EDV und neue Informations- und Kommunikationstechnologien heranzuführen und durch diegenannten Bildungsangebote dazu beizutragen, soziale Benachteiligungen in Schule, Ausbildung und Arbeitsweltauszugleichen und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.
(2) Über die Aufnahme von Mitgliedern, die eine schriftliche Beitrittserklärung unter Anerkennung der Satzung voraussetzt, entscheidet der Vorstand.
(3) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oderAusschluss.
Der Austritt kann nur mit vierteljährlicher Kündigungsfrist zum Jahresende durch eine schriftliche Erklärung erfolgen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand durch einen schriftlichen Bescheid nach Anhörung des betroffenen Mitglieds.

§ 4 Beiträge und sonstige Pflichten
Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 5,00 € pro Monat. Über
die Änderung des Mitgliedsbeitrags und eine etwaige Beitragsordnung beschließt die Mitgliederversammlung.
Ausnahmen von dieser Bestimmung kann der Vorstand zu lassen.
Darüber hinaus wird tätige Mithilfe im Sinne des Vereinszweckes begrüßt.

§ 5 Selbstlosigkeit
(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder dürfen in ihre Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
(3) Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
– die Mitgliederversammlung
– der Vorstand
– der Beirat

§ 7 Die Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist jährlich vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen durch persönliche, schriftliche Einladung einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen.
(2) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Wahl des Vorstandes
b) Entlastung des Vorstandes
c) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
d) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.
(3) Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf schriftliches Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen.
(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/10 der Vereinsmitglieder anwesend sind.

§ 8 Der Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus drei gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt.
(3) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Er kann für die laufenden Geschäfte einen Geschäftsführer bestellen.

§ 9 Der Beirat
(1) Ist ein Beirat bestellt, berät dieser den Vorstand undbesteht aus fünf ehrenamtlich arbeitenden Personen. Vier Personen sind für je eine der Gruppen zuständig: (a) Kinder und Jugendliche, (b)Erwachsene, (c) Senioren, (d) Frauen und Mädchen. Die weitere Person soll Synergien (z.B. durch Kooperation mit anderen Organisationen) fördern.
(2) Der Beirat kann vom Vorstand berufenwerden; ein Beiratsmitglied muss nicht unbedingt Vereinsmitglied sein.
(3) Der Beirat versammelt sich regelmäßig, möglichst einmal im Quartal. Beschlüsse werden mindestens in Form eines Ergebnisprotokolls dem Vorstand übergeben.
(4) Der Beirat gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 10 Der Geschäftsführer
(1) Ist ein Geschäftsführer bestellt, leitet dieser die vom Verein unterhaltenen Einrichtungen und seine Projekte. Er ist insoweiVertreterdes Vorstands im Sinne § 30 BGB. Er wird vom Vorstand berufen und ist nach Maßgabe der ihm übertragenden Aufgaben, die im Rahmen der Stellenbeschreibung festgelegt sind, den Mitarbeitern des Vereins gegenüber weisungsbefugt.
(2) Der Geschäftsführer nimmt an den Sitzungen des Vorstandes beratend teil.

§ 11 Beurkundung der Beschlüsse

Über die Mitgliederversammlung ist eine von einem Vorstandsmitglied oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnende Niederschrift anzufertigen.

§ 12 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigterZwecke fällt sein Vermögen an den gemeinnützigen Verein Stadtteilzentrum Steglitz e.V. der es unmittelbar fürsteuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

Berlin, 22.10.2013

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